Der Hersteller Jütko Tiefkühlkost hat den Rückruf einer Beerenmischung ausgeweitet. Betroffen sind Tiefkühlbeeren, die in österreichischen Lidl-Filialen verkauft wurden und bei deren Verzehr eine Ansteckung mit Noroviren möglich sein könnte.
Bereits vor einigen Tagen hatte das Unternehmen eine Beerenmischung aus dem Handel genommen. Nun wurde der Rückruf auf weitere Chargen beziehungsweise Packungen ausgedehnt. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten die betroffenen Produkte nicht essen und sie in die Filiale zurückbringen.
Noroviren zählen zu den ansteckendsten Erregern von Magen-Darm-Infektionen. Typische Beschwerden sind plötzlich einsetzendes Erbrechen, Übelkeit, Durchfall und Bauchschmerzen. Die Beschwerden treten meist rasch nach der Ansteckung auf und klingen in vielen Fällen nach ein bis drei Tagen wieder ab. Besonders wichtig ist bei einem Verdacht auf Norovirus-Infektion eine sorgfältige Hygiene, um eine Weiterverbreitung zu vermeiden.
Bei Lebensmitteln, die roh oder ohne Erhitzung verzehrt werden, gelten Rückrufe wegen möglicher Norovirus-Belastung als besonders heikel. Beeren werden häufig direkt aus der Tiefkühltruhe in Desserts, Shakes oder Müslis verwendet. Wer eine der betroffenen Packungen zu Hause hat, sollte sie daher keinesfalls aufbrauchen.
Die aktuelle Ausweitung folgt auf den ersten Warnhinweis des Herstellers. Für Kundinnen und Kunden in Österreich ist vor allem relevant, dass die betroffenen Beeren über den Diskonter vertrieben wurden und damit in einem breiten Lebensmitteleinzelhandel verkauft waren.









