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Nach Explosion bei Astotec ermittelt die Staatsanwaltschaft

Redaktionelle Szene zum Thema „Nach Explosion bei Astotec ermittelt die Staatsanwaltschaft“

Nach der Explosion am Donnerstag im Pyrotechnikunternehmen Astotec in Winzendorf (Bezirk Wiener Neustadt) prüft die Staatsanwaltschaft den Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung. Hintergrund sind auch Vorwürfe von Mitarbeitern, die nach dem Vorfall neue Details schilderten.

Bei dem Unfall wurde ein 45 Jahre alter Mitarbeiter schwer verletzt. Nach Angaben des Unternehmens soll er in den ersten Nächten nach dem Ereignis zunächst nicht von Polizei und Rettungskräften befragt worden sein. Der Mann habe laut Astotec später einen entsprechenden Eindruck geäußert. Die Darstellung steht im Zusammenhang mit den Vorwürfen aus dem Betrieb, die nun aufgearbeitet werden.

Es ist bereits der zweite Arbeitsunfall mit Brandfolge innerhalb weniger Wochen in dem Unternehmen. Ein erster Vorfall Ende Juni war noch vergleichsweise glimpflich ausgegangen. Die erneute Explosion am Donnerstag rückt damit auch die Sicherheitsabläufe im Pyrotechnikbetrieb in den Blick.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen. Für den schwer verletzten Mitarbeiter dauert die medizinische Behandlung an.

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