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Menschen im Gleisbereich legen Koralmbahn vorübergehend lahm

Redaktionelle Szene zum Thema „Menschen im Gleisbereich legen Koralmbahn vorübergehend lahm“

Mehrere Menschen im Gleisbereich haben am Samstagabend den Betrieb auf der Koralmbahn vorübergehend zum Stillstand gebracht. ÖBB-Mitarbeiter und Anrainer hatten Personen auf den Gleisen gesehen, daraufhin wurde die Strecke sofort gesperrt und der Koralmtunnel von Rettungsteams abgesucht.

Die Koralmbahn ist eine der wichtigsten neuen Ost-West-Verbindungen im Süden Österreichs. Jeder Vorfall im Bereich des Koralmtunnels zieht deshalb rasch Sicherheitsmaßnahmen nach sich, weil dort der Zugverkehr nur unter kontrollierten Bedingungen wieder freigegeben werden kann. Welche Personen sich im Gleisbereich aufgehalten haben und aus welchem Grund, blieb zunächst offen.

Strecke gesperrt, Tunnel durchsucht

Nach der Meldung über Menschen auf den Gleisen wurden spezielle Rettungsteams in den Koralmtunnel geschickt, um den Bereich zu kontrollieren. Die Sperre der Strecke erfolgte unmittelbar. Ziel solcher Einsätze ist es, auszuschließen, dass sich noch Personen in der Trasse oder im Tunnel befinden und dadurch Fahrgäste oder Einsatzkräfte gefährdet werden.

Der Koralmtunnel ist das zentrale Bauwerk der Koralmbahn zwischen der Steiermark und Kärnten. Der Vorfall zeigt, wie sensibel der Betrieb auf dieser Achse bleibt, solange sich Personen unbefugt im Gleisbereich aufhalten. Für Reisende bedeutete die Sperre jedenfalls eine Unterbrechung im Zugverkehr auf einer Strecke, die erst schrittweise für den Regelbetrieb stabilisiert wird.

Die ÖBB setzten die Sperre nach der Sichtung umgehend um. Weitere Angaben zum Ablauf oder zu möglichen Folgen des Vorfalls lagen zunächst nicht vor.

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