Frankreichs Kapitän Kylian Mbappé hat nach dem 1:0-Erfolg gegen Paraguay im Achtelfinale der Fußball-WM deutliche Worte gewählt. Der Superstar reagierte mit Genugtuung auf die hitzige Partie und stellte klar, dass die Équipe Tricolore nicht nur technisch stark, sondern auch bereit für einen körperbetonten Kampf ist.
„Wenn wir unsere Hände in die Scheiße stecken müssen, werden wir unsere Hände in die Scheiße stecken“, sagte der 27-Jährige nach dem Spiel. Mbappé, der selbst mehrfach hart attackiert wurde, beschrieb Frankreichs Zugang zum Match als klar und kompromisslos: „Jeder spielt mit dem, was er hat. Es gibt im Fußball kein Richtig oder Falsch, sondern nur einen Weg: gewinnen.“
Die Partie war von intensiven Zweikämpfen und einer teils sehr harten Gangart Paraguays geprägt. Mbappé legte dabei auch den Finger in die Wunde der gegnerischen Taktik. Einige Spieler hätten wohl erwartet, dass Frankreich „im Smoking“ antrete und nur mit feinen Kombinationen glänzen wolle, sagte der Angreifer. Stattdessen habe das Team gezeigt, dass es auch „schmutzigen Fußball“ annehmen könne.
Für Diskussionen sorgte vor allem eine Szene mit Matias Galarza. Der Paraguayer schlug Mbappé abseits des Balles an die Schulter und blieb dafür ohne Verwarnung. Auch insgesamt blieb Paraguay in dieser aufgeheizten Begegnung ohne Gelbe Karte. Der französische Superstar nahm die vielen Nickeligkeiten mit sichtbarer Verärgerung zur Kenntnis, teilte aber selbst auch kräftig aus.
Nach dem Aus für Paraguay zeigte sich Torhüter Orlando Gill später in der Interviewzone zwar emotional, was bei den Franzosen wohl kaum für Mitleid sorgte. Für Mbappé stand nach dem Spiel vor allem eines im Vordergrund: Frankreich kann nicht nur spielerisch dominieren, sondern auch ein hart geführtes K.-o.-Duell für sich entscheiden. Genau diese Mischung macht den Titelverteidiger in der Endrunde schwer ausrechenbar.









