Ein norwegisches Gericht hat die Untersuchungshaft von Marius Borg Høiby bestätigt. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit bleibt damit vorerst in Haft, nachdem die Richter eine hohe Rückfallgefahr gesehen haben.
Høiby steht seit längerem im Fokus der Justiz. Die Entscheidung fällt in einer Phase, in der sich die gesundheitliche Situation seiner Mutter verschlechtert hat. Für das Königshaus bedeutet das eine weitere Belastung in einem ohnehin heiklen Umfeld.
Die Untersuchungshaft soll nach Auffassung des Gerichts verhindern, dass es zu weiteren Straftaten kommt. Mit der Bestätigung der Haft bleibt Høiby zunächst von außen abgeschirmt, während die Ermittlungen weiterlaufen.
Marius Borg Høiby ist der Sohn von Mette-Marit aus einer früheren Beziehung und gehört nicht zum unmittelbaren Thronfolgezentrum, steht aber als Mitglied der Königsfamilie dennoch unter besonderer öffentlicher Beobachtung. Der Fall hat in Norwegen zuletzt breite Aufmerksamkeit ausgelöst.









