Mario Groß geht auch heuer wieder beim Bewerb „10 Marathon in 10 Tagen“ in Bad Blumau an den Start. Der Vorjahressieger aus der Steiermark bezeichnet die 422 Kilometer über zehn Marathondistanzen selbst als seinen „Urlaub“ – ein sportlicher Ausnahme-Einsatz, der Ausdauer, Belastbarkeit und Regeneration über eine ganze Wettkampfwoche verlangt.
Beim Format in Bad Blumau werden an zehn aufeinanderfolgenden Tagen jeweils 42,195 Kilometer zurückgelegt. Damit kommt Groß auf eine Gesamtstrecke von 422 Kilometern. Das Rennen zählt zu jenen Ausdauerveranstaltungen, bei denen nicht nur Tempo, sondern vor allem Konstanz und kluges Kräfteeinteilen über den Ausgang entscheiden.
Groß ist kein Neuling auf dieser Strecke. Als Vorjahressieger kennt er die besonderen Anforderungen des Mehrtageslaufs bereits aus erster Hand. Genau darin liegt auch der Reiz solcher Extrembewerbe: Während ein klassischer Marathon mit einem einzigen Renntag endet, entscheidet hier die Summe aus Erholung, Ernährung und Belastungssteuerung über den Erfolg.
Bad Blumau hat sich damit erneut als Schauplatz für einen Lauf etabliert, der weit über den üblichen Marathon hinausgeht. Für Teilnehmer bedeutet das eine außergewöhnliche physische Herausforderung, für den heimischen Ausdauersport ist es ein Bewerb mit Seltenheitswert. Groß tritt dabei nicht nur als Titelverteidiger an, sondern auch als Läufer, der die Distanz bereits bezwingen konnte.
Der steirische Athlet selbst gibt mit seinem Start auch ein Beispiel für die Faszination solcher Ultraformate: Nicht der einzelne schnelle Tag, sondern die Leistung über zehn Tage hinweg steht im Mittelpunkt. Für Groß beginnt damit in Bad Blumau erneut ein Wettbewerb, der seinem Namen alle Ehre macht – und sportlich eher nach Grenzerfahrung als nach Erholung klingt.









