Ein Afghane, der seine 15-jährige Tochter in Wien mit mehr als einem Dutzend Messerstichen fast getötet hatte, ist mit dem Versuch gescheitert, die vom Erstgericht verhängte Strafe zu senken. Das Urteil über lebenslange Haft ist rechtskräftig.
Der Mann hatte am Mittwoch vor dem Justizpalast auf eine Strafreduktion gehofft. Die Richterin wies das Ansinnen jedoch deutlich zurück und fand dafür klare Worte. Damit bleibt es bei der Höchststrafe für den Angriff auf das Kind.
Angriff auf die eigene Tochter
Nach den vorliegenden Angaben hatte der Mann seine Tochter in Wien im Zuge der Tat mit mehr als einem Dutzend Messerstichen verletzt und dabei beinahe getötet. Der Fall sorgte schon wegen der Brutalität der Attacke für besonderes Aufsehen. Im Mittelpunkt des Verfahrens stand die Frage, ob das Strafmaß des Erstgerichts gemildert werden könnte.
Mit der nun rechtskräftigen Entscheidung ist diese Möglichkeit vom Tisch. Die lebenslange Haft bleibt aufrecht. Damit endet das Verfahren mit der schärfsten Strafe des österreichischen Strafrechts.









