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Jugendgruppen trainierten Großschadenslage am Traunsee

Redaktionelle Szene zum Thema „Jugendgruppen trainierten Großschadenslage am Traunsee“

Am Ostufer des Traunsees haben am vergangenen Freitag 29 Jugendliche von Feuerwehren und Wasserrettung gemeinsam einen komplexen Ernstfall geübt. Schauplatz war Karbach in der Gemeinde Traunkirchen, wo die Nachwuchsgruppen der Feuerwehren Altmünster, Traunkirchen und Neukirchen sowie der Wasserrettung Gmunden/Altmünster und Traunkirchen zusammenarbeiteten.

Die Übung war als groß angelegtes Notfallszenario angelegt und bezog neben den Jugendlichen auch zahlreiche Statisten und erfahrene Einsatzkräfte ein. Ziel war es, Abläufe unter realistischen Bedingungen zu trainieren und die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen zu festigen. Gerade bei Einsätzen an Gewässern ist das abgestimmte Vorgehen zwischen Feuerwehr und Wasserrettung entscheidend, wenn mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigt werden müssen.

Nach Angaben der beteiligten Gruppen handelte es sich um eine der bisher umfassendsten Nachwuchsübungen in der Region. Dass die Jugendleitungen der Feuerwehren und der Wasserrettung das Projekt gemeinsam auf die Beine stellten, zeigt den Stellenwert, den die Ausbildung des Einsatznachwuchses im Salzkammergut hat. Solche Übungen dienen nicht nur dem Kennenlernen von Ausrüstung und Einsatzwegen, sondern auch dem Einüben von Kommunikation, Koordination und Sicherheit im Team.

Für die Jugendlichen bedeutete der Übungstag damit mehr als einen gewöhnlichen Ausbildungstermin. Sie mussten in einem vorgegebenen Szenario rasch reagieren, Aufgaben übernehmen und mit mehreren Organisationen zusammenarbeiten. Genau diese Schnittstellen sind im realen Einsatzfall oft ausschlaggebend dafür, ob Hilfe rasch und geordnet ankommt.

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