FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Kritik an der Fußball-Weltmeisterschaft zurückgewiesen und den Fokus auf die aus seiner Sicht verbindende Wirkung des Turniers gelegt. Bei seinem Auftritt betonte der Weltverbandschef vor allem die friedliche Atmosphäre rund um die WM und sagte: „Die Welt braucht Liebe“.
Infantino reagierte damit auf Vorwürfe, die das Turnier und die Rahmenbedingungen in den Blick nehmen. Auf diese Kritik ging er nach den vorliegenden Angaben nicht näher ein. Stattdessen stellte er den Fußball als Mittel der Verständigung dar und verwies auf positive Aspekte der Weltmeisterschaft.
Fokus auf Harmonie statt Kritik
Der FIFA-Boss knüpfte damit an eine Linie an, die der Weltverband seit Jahren verfolgt: Der Fußball soll nach außen als verbindende globale Kraft präsentiert werden. Gerade bei Großturnieren steht diese Botschaft regelmäßig im Kontrast zu politischen, sozialen und organisatorischen Debatten, die das Umfeld begleiten.
Infantinos Aussagen fallen in eine Phase, in der die FIFA ihre Turniere besonders stark als Plattform für internationale Gemeinschaft inszeniert. Die Wortwahl des Präsidenten zielte dabei klar auf Emotionalisierung und eine positive Lesart des Bewerbs ab. Konkrete Gegenargumente oder Einordnungen zu den kritisierten Punkten lieferte er in der Stellungnahme nicht.
Damit blieb Infantinos Botschaft vor allem eine defensive Antwort auf die öffentliche Diskussion: Er stellte nicht die Vorwürfe selbst in den Mittelpunkt, sondern das Bild einer friedlichen, einenden Fußball-Weltmeisterschaft.









