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In Triest fehlte einer Kundin ein Cent für einen Liter Milch

Redaktionelle Szene zum Thema „In Triest fehlte einer Kundin ein Cent für einen Liter Milch“

In einem Supermarkt in Triest konnte eine Kundin einen Liter Milch nicht bar bezahlen, obwohl sie 1,49 Euro in der Hand hatte. An der Kassa reichte der Betrag um einen Cent nicht aus, weil der Preis aufgerundet wurde.

Der Fall zeigt eine kleine, aber alltagsnahe Folge des Bargeldumlaufs mit Kleinstbeträgen: Sobald ein Preis in Cent-Schritten verändert wird, kann selbst der exakte Betrag knapp zu wenig sein. Für die Kundin bedeutete das, dass der Einkauf trotz passendem Scheingeld oder Münzgeld nicht abgeschlossen werden konnte.

Warum der Liter Milch in dem Geschäft mit 1,50 Euro angeschlagen war, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Fest steht lediglich, dass die Kassa auf den höheren Betrag rundete und die Frau damit einen Cent fehlte.

Der Vorfall in der nordostitalienischen Hafenstadt ist vor allem wegen seiner Absurdität bemerkenswert. Er macht zugleich deutlich, wie eng viele Alltagskäufe inzwischen kalkuliert sind, wenn bei günstigen Produkten bereits minimale Preisunterschiede darüber entscheiden, ob ein Einkauf gelingt oder nicht.

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