Ferrari setzt auch über die Saison 2026 hinaus auf Lewis Hamilton. Teamchef Fred Vasseur bestätigte, dass der siebenfache Weltmeister 2027 weiter für die Scuderia fahren werde. Damit ist die Fahrerpaarung von Ferrari für die kommende Zeit faktisch festgezurrt: Charles Leclerc besitzt ohnehin einen Vertrag bis Ende 2028.
Die Klarstellung beendet Spekulationen über Hamiltons Zukunft in Maranello. Der Brite war erst vor dieser Saison von Mercedes zu Ferrari gewechselt, sein Vertrag galt zunächst bis Ende 2026. Ob er danach weitermacht, war zuletzt offen. Vasseur stellte nun unmissverständlich klar, dass Ferrari mit Hamilton auch danach rechnet.
Hamilton und Vasseur kennen einander seit mehr als zwei Jahrzehnten. Gemeinsam gewannen sie 2006 die GP2-Meisterschaft, als Hamilton für ART fuhr. Die Verbindung zwischen beiden gilt als eng – ein Faktor, der auch beim spektakulären Wechsel des Rekordweltmeisters zur Scuderia eine Rolle spielte.
Sportlich arbeitet sich Hamilton weiter an seine Rolle im Ferrari-Cockpit heran. Beim Heimrennen in Silverstone verlief der Trainingsauftakt für den 40-Jährigen jedenfalls nach Wunsch: Er fuhr in 1:29,260 Minuten Bestzeit. WM-Leader Kimi Antonelli im Mercedes folgte mit 0,213 Sekunden Rückstand auf Platz zwei, Leclerc verlor als Dritter bereits 0,599 Sekunden.
Für das neunte Rennwochenende der Formel-1-Saison ließ Hamilton zudem einen Helm mit besonderem Design anfertigen. Das Modell ist als Hommage an seine Anfänge im Kartsport gedacht. Für Ferrari ist die Botschaft darüber hinaus klar: Der Einsatz des Briten bleibt kein Zwischenkapitel, sondern ist offenbar auf längere Sicht angelegt.









