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Extreme Hitze erfasst Europa: Allzeithoch könnte fallen, Teilnehmer eines Berglaufs kollabierten

Redaktionelle Szene zum Thema „Extreme Hitze erfasst Europa: Allzeithoch könnte fallen, Teilnehmer eines Berglaufs kollabierten“

Eine schwere Hitzewelle hat weite Teile Europas erfasst. In mehreren Ländern stiegen die Temperaturen am Wochenende auf Werte jenseits der 35-Grad-Marke, für zahlreiche Landeshauptstädte wurden Höchstwerte von mehr als 35 Grad erwartet. Zugleich spitzt sich die Lage in Süd- und Westeuropa zu: In Frankreich wurden seit Mittwoch rund 1000 Todesfälle im Zusammenhang mit der Hitze registriert.

Besonders belastend ist die Lage dort, wo die außergewöhnlich hohen Temperaturen auf trockene Böden und starke Winde treffen. Feuerwehr und Katastrophenschutz waren in mehreren Regionen mit Waldbränden und Hitzeschäden beschäftigt. Die Warnungen wurden bis Dienstag ausgeweitet, weil sich die heißen Luftmassen über weite Teile des Kontinents nur langsam verlagern.

Rekordwerte in Sicht

Nach den aktuellen Prognosen könnte bereits heute ein Allzeithitzerekord fallen. Die meteorologischen Dienste rechnen in Teilen Südeuropas mit Spitzenwerten, die sich an historische Höchststände annähern oder diese übertreffen. Besonders betroffen sind Regionen im Mittelmeerraum und im Binnenland, wo die Luftmassen zusätzlich aufgeheizt werden.

Die Hitzewelle trifft nicht nur Städte und Küstengebiete, sondern auch höher gelegene Regionen. Dort kam es bei einem Gebirgslauf zu Zwischenfällen: Mehrere Teilnehmer kollabierten unter der Belastung. Solche Vorfälle zeigen, wie groß das Risiko für Kreislaufprobleme, Dehydrierung und Überhitzung derzeit selbst bei sportlicher Aktivität in den Bergen ist.

Belastung für Bevölkerung und Einsatzkräfte

Die anhaltende Hitze setzt auch Infrastruktur und Gesundheitswesen unter Druck. In vielen Städten werden Schatten, kühle Räume und ausreichend Flüssigkeit zur Überlebensstrategie im Alltag. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder sowie Personen mit Vorerkrankungen. Behörden raten dazu, körperliche Anstrengungen in die frühen Morgenstunden zu verlegen und direkte Sonne zu meiden.

Die Entwicklung reiht sich in eine Serie von Extremwetterereignissen ein, die Europa in diesem Sommer bereits mehrfach getroffen haben. Für die kommenden Tage bleibt die Lage angespannt. In weiten Teilen des Kontinents dürfte die Hitze vorerst nicht rasch nachlassen.

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