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Djokovic entschuldigt sich nach Scherz mit Ballmädchen in Wimbledon

Redaktionelle Szene zum Thema „Djokovic entschuldigt sich nach Scherz mit Ballmädchen in Wimbledon“

Novak Djokovic hat sich nach einem missglückten Scherz bei einem Ballmädchen in Wimbledon entschuldigt. Der 39-jährige Serbe besiegte in der zweiten Runde Stefanos Tsitsipas klar mit 6:3, 6:4, 6:2, sorgte aber während der Partie mit einer kurzen Szene für Irritationen.

Djokovic bat das Ballmädchen, ein Stück des Tape-Verbandes an seinem rechten Arm abzuschneiden. Als sie mit der Schere ansetzte, zuckte er demonstrativ zusammen und spielte so, als hätte sie ihm Schmerzen zugefügt. Das Publikum reagierte zunächst mit Gelächter, auch Djokovic und das Ballmädchen nahmen die Szene rasch locker.

Nach dem Match sprach der 24-fache Grand-Slam-Sieger den Vorfall offen an und erklärte, er habe sich bei dem Ballmädchen entschuldigt. „Es tut mir leid, wenn ich sie erschreckt habe“, sagte Djokovic. Er räumte zugleich ein, dass es wohl „kein guter Witz“ gewesen sei.

Sportlich verlief die Partie für den Weltranglistenveteranen deutlich souveräner als sein kleiner Ausrutscher im Umgang mit dem Ballmädchen. Tsitsipas, der zuletzt ohnehin nicht in Bestform war, konnte Djokovic über weite Strecken nicht ernsthaft gefährden. Der Serbe zieht damit ohne Satzverlust in die dritte Runde ein.

Dort wartet nun der Franzose Arthur Rinderknech, der im Vorjahr bei den US Open bereits für eine Überraschung sorgte und Alexander Zverev in der ersten Runde ausschaltete. Für Djokovic, der in Wimbledon weiter auf seinen nächsten Titel jagt, bleibt der Turnierverlauf damit bislang kontrolliert – abgesehen von einem missglückten Scherz am Seitenrand.

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