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Cup-Auftakt mit Stolpergefahr: Vier Bundesligisten bei Drittligisten gefordert

Redaktionelle Szene zum Thema „Cup-Auftakt mit Stolpergefahr: Vier Bundesligisten bei Drittligisten gefordert“

Am Samstag stehen im ÖFB-Cup gleich vier Bundesliga-Klubs gegen ambitionierte Teams aus den unteren Ligen unter Druck. Der LASK tritt als Titelverteidiger in Kalsdorf an, Salzburg muss zum Ostliga-Spitzenteam Oberwart, der GAK spielt bei Donaufeld, und Rapid-Ligakonkurrent Austria trifft auf den Kremser SC beziehungsweise dessen Nachfolger im Cup-Auftakt.

Krems mit Maierhofer, LASK als Titelverteidiger

Besonders im Blick steht das Spiel in Krems. Dort ist Stefan Maierhofer als Cheftrainer im Einsatz. Für den Traditionsverein ist es bereits der dritte Trainer in zwei Monaten: Nach dem Abschied von Jochen Fallmann übernahm Philipp Zulechner, wechselte aber kurz darauf zu Zweitligist Voitsberg. Nun soll Maierhofer die Mannschaft durch den Cup-Start führen. Krems bringt als Vertreter der Ostliga genügend Selbstvertrauen mit, um dem Erstligisten Probleme zu bereiten.

Der LASK reist als frischgebackener Cupsieger nach Kalsdorf. Für die Linzer ist es die erste Pflichtpartie nach dem historischen Doublegewinn unter Trainer Didi Kühbauer. Auch wenn der Gegner aus einer niedrigeren Liga kommt, ist für den Titelverteidiger ein glatter Auftakt Pflicht. Gerade im Cup ist die Fallhöhe für Favoriten hoch, weil ein Ausrutscher sofort das Aus bedeutet.

Salzburgs neue Ära beginnt in Oberwart

Auch Salzburg steht vor einer unangenehmen Aufgabe. Das neuformierte Team des Red-Bull-Klubs tritt bei Oberwart an, das sich in der Ostliga in den vergangenen Jahren als unangenehmer Gegner etabliert hat. Die Partie ist zugleich die Pflichtspiel-Premiere von Trainer Danny Röhl, der von den Glasgow Rangers kam. Für Salzburg ist es damit nicht nur ein Cupspiel, sondern auch ein erster Belastungstest unter dem neuen Coach.

Der GAK muss bei Donaufeld antreten, einem Gegner, der seit Jahren als starkes Ostliga-Team gilt. Die Grazer haben nach der Blamage im Vorjahr in Dornbirn den Cup in der Vorbereitung höher gewichtet. Das Ziel ist klar: Ein neuerliches Erstrunden-Aus soll vermieden werden.

Für zusätzliche Würze sorgt die Partie im Pappelstadion, wo die Vienna gastiert. Das Duell an einem ehemaligen Bundesliga-Standort zeigt, wie breit der Cup in der ersten Runde aufgestellt ist: Bundesligisten treffen auf Gegner, die auf eine Überraschung hoffen und den Favoriten mit Tempo, Einsatz und Heimvorteil unter Druck setzen wollen.

Schon am Freitagabend war der Auftakt in den Wettbewerb erfolgt, am Samstag folgen nun 14 weitere Partien. Für die Erstligisten gilt dabei dieselbe Regel wie immer im Cup: Wer den Außenseiter unterschätzt, kann früh aus dem Bewerb fliegen.

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