Christoph Strasser hat das Transcontinental Race wegen Fiebers und Darmproblemen aufgegeben. Der Steirer konnte nach dem Start in Norwegen und der Überfahrt nach Polen nicht mehr weiterfahren und stieg aus dem Rennen aus.
Der Ultracyclist war in dem als besonders härtesten Selbstversorger-Rennen des Radsports geltenden Bewerb unterwegs, bei dem die Athletinnen und Athleten Europa in mehreren Etappen ohne klassische Teamunterstützung durchqueren. Für Strasser endete der Versuch damit vorzeitig in Polen.
Strasser zählt seit Jahren zu den bekanntesten Ultracyclern im deutschsprachigen Raum. Der mehrfache Sieger von Extremrennen ist für lange Distanzen und Solo-Belastungen bekannt. Bei gesundheitlichen Problemen wie Fieber sind die körperlichen Anforderungen eines Rennens dieser Art kaum zu bewältigen, zumal die Fahrer über viele Stunden und Tage nahezu durchgehend im Sattel sitzen.
Das Transcontinental Race führt quer durch Europa und verlangt den Teilnehmern neben Ausdauer auch Orientierung, Selbstorganisation und Belastbarkeit ab. Wer unterwegs krank wird, verliert rasch entscheidend an Kraft und Regenerationsfähigkeit. Für Strasser bedeutete das diesmal das vorzeitige Aus.









