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Charles III. bleibt Clarence House treu und zieht nicht in den Buckingham Palace

Redaktionelle Szene zum Thema „Charles III. bleibt Clarence House treu und zieht nicht in den Buckingham Palace“

König Charles III. wird nach der aufwendigen Renovierung des Buckingham Palace offenbar nicht in die Londoner Hauptresidenz einziehen. Stattdessen will der britische Monarch weiterhin im Clarence House wohnen, obwohl der Palast nach jahrelangen Arbeiten wieder nutzbar wäre.

Der Buckingham Palace war seit 2017 abschnittsweise saniert worden. Für die Arbeiten an der 775 Räume umfassenden Residenz waren rund 369 Millionen Pfund veranschlagt. Ziel der Renovierung war es, das Gebäude technisch zu modernisieren und größere Schäden an der veralteten Infrastruktur zu beheben.

Charles III. lebt seit Jahren im Clarence House, nur wenige Gehminuten vom Buckingham Palace entfernt. Dort hatte er bereits vor seiner Thronbesteigung mit seiner damaligen Frau Camilla gewohnt. Mit dem Verzicht auf einen Umzug bleibt das Gebäude, das traditionell als Hauptsitz der Monarchie gilt, weiterhin ohne dauerhaft dort lebenden König.

Die Entscheidung passt zu Charles’ Amtsführung, die sich in mehreren Punkten von jener seiner Mutter Elisabeth II. unterscheidet. Der Monarch legt eigenen Angaben und seinem bisherigen Verhalten zufolge Wert auf eine schlankere, stärker auf persönliche Vorlieben zugeschnittene königliche Haushaltsführung. Auch bei seinen offiziellen Wohnsitzen setzt er bislang nicht auf repräsentative Größe, sondern auf Kontinuität.

Der Buckingham Palace bleibt dennoch der zentrale Schauplatz für zahlreiche Staatsakte, Audienzen und offizielle Empfänge. Als öffentlicher Arbeits- und Repräsentationsort der Monarchie behält er damit seine Funktion – auch wenn Charles III. ihn nicht als privaten Wohnsitz nutzen will.

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