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Carmen Thalmann beginnt als Trainerin in Tirol und äußert sich zu Comebacks im Spitzensport

Redaktionelle Szene zum Thema „Carmen Thalmann beginnt als Trainerin in Tirol und äußert sich zu Comebacks im Spitzensport“

Carmen Thalmann zieht es als Trainerin nach Tirol. Die frühere Kärntner Slalom-Spezialistin, die im Weltcup über Jahre zum rot-weiß-roten Technikteam gehörte, spricht dabei auch offen über den Trend zu Comebacks im Spitzensport.

Thalmann, 36, hat ihre aktive Karriere längst beendet und wechselt nun in die Arbeit an der Piste. Damit bleibt sie dem Skisport erhalten, allerdings in einer anderen Rolle: nicht mehr als Athletin, sondern als Betreuerin und Vermittlerin von Erfahrung an die nächste Generation.

Vom Rennstart an den Trainingshang

Der Schritt nach Tirol ist für Thalmann auch ein beruflicher Richtungswechsel. In der alpinen Skiszene ist der Wechsel ehemaliger Athletinnen und Athleten ins Trainerfach kein Sonderfall. Gerade in technischen Disziplinen wie dem Slalom gelten Erfahrung, Linienwahl und Materialgefühl oft als entscheidende Qualitäten, wenn junge Läuferinnen und Läufer aufgebaut werden.

Thalmann ordnet zugleich die Debatte um Comebacks ein, die im Skisport immer wieder geführt wird. Rücktritte und spätere Rückkehrversuche sorgen regelmäßig für Aufmerksamkeit, doch die frühere Slalomfahrerin warnt vor zu einfacher Bewertung. Viele sähen heute nur die Schattenseiten, sagt sie sinngemäß – gemeint sind die Risiken für Körper, Karriereverläufe und die oft hohen Erwartungen von außen.

Comeback-Debatte im Skisport

Gerade im alpinen Skilauf hat das Thema Comeback in den vergangenen Jahren wieder an Gewicht gewonnen. Mehrere bekannte Fahrerinnen und Fahrer hatten nach Pausen oder Rücktritten versucht, in den Weltcup zurückzukehren. Solche Entscheidungen werden in der Öffentlichkeit häufig entlang von Erfolg oder Misserfolg beurteilt, während die sportlichen und persönlichen Gründe dahinter komplexer sind.

Thalmanns Perspektive ist deshalb auch für den heimischen Skisport interessant: Sie kennt den Leistungsdruck aus eigener Erfahrung und wechselt nun in eine Rolle, in der sie diesen Druck selbst mitgestaltet. Für Tirol bedeutet ihr Zugang zusätzliche Expertise aus dem Spitzensport, für Thalmann den nächsten Karriereschritt in einem Umfeld, das sie seit Jahren kennt.

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