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Bison verletzt 65-Jährigen im Yellowstone-Nationalpark schwer

Redaktionelle Szene zum Thema „Bison verletzt 65-Jährigen im Yellowstone-Nationalpark schwer“

Im Yellowstone-Nationalpark im Westen der USA hat ein Bison einen 65-jährigen Touristen schwer verletzt. Der Mann war laut vorliegenden Angaben mit seinem Enkel unterwegs und hatte zuvor noch Fotos von dem Bullen gemacht, bevor das Tier ihn plötzlich angriff und in die Luft schleuderte.

Der Vorfall ereignete sich in einem der bekanntesten Nationalparks der USA, in dem es immer wieder zu gefährlichen Begegnungen zwischen Besuchern und Wildtieren kommt. Bison gelten trotz ihres massigen Körperbaus als unberechenbar und können äußerst schnell reagieren, wenn sie sich bedrängt fühlen oder Menschen ihnen zu nahe kommen.

Die Verletzungen des Mannes wurden als schwer beschrieben. Yellowstone veröffentlicht regelmäßig Mahnungen an Besucher, sich von Wildtieren ausreichend fernzuhalten und nicht näher an sie heranzugehen, auch nicht für Fotos. Gerade Bison verursachen dort immer wieder Zwischenfälle, weil Touristen die Distanz unterschätzen.

Der Yellowstone-Nationalpark ist für seine großen Bisonherden bekannt. Die Tiere bewegen sich dort frei durch weite Teile des Geländes und kommen Besuchern teils sehr nahe. Behörden warnen deshalb seit Jahren davor, Wildtiere zu füttern oder sich für Aufnahmen zu nähern. Der jüngste Angriff zeigt erneut, wie rasch aus einer scheinbar harmlosen Begegnung ein lebensgefährlicher Vorfall werden kann.

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