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Vorarlberg plant weiteren Umbau der Spitalsstruktur

Redaktionelle Szene zum Thema „Vorarlberg plant weiteren Umbau der Spitalsstruktur“

Vorarlbergs Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ÖVP) treibt den Umbau der Spitallandschaft im Land weiter voran. Im Zentrum steht laut einem Interview mit der APA die Frage, wie die Versorgung in Vorarlberg in zehn bis 15 Jahren organisiert sein soll. „Wir schließen kein Spital, aber mit welcher Versorgung die Standorte ausgestattet sein werden, darüber entscheiden wir gerade“, sagte Rüscher.

Damit geht es nicht um eine kurzfristige Anpassung, sondern um die künftige Rolle der einzelnen Krankenhausstandorte im Land. Nach Rüschers Darstellung wird das Modell gemeinsam mit Experten weiter ausgearbeitet. Ziel sei es, die Versorgung stärker zu strukturieren und Patienten noch gezielter zu lenken.

Die Landesrätin hält dabei auch Selbstbehalte für denkbar. Sie stellte in dem Zusammenhang in Aussicht, dass sich Anreize für eine bessere Steuerung von Patientinnen und Patienten im System schaffen lassen könnten. Konkrete Modelle oder Beschlüsse nannte sie nicht.

Vorarlberg beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, wie die Gesundheitsversorgung angesichts von Kosten, Personalbedarf und medizinischer Spezialisierung organisiert werden soll. Der erneute Umbau betrifft damit nicht nur die Spitäler selbst, sondern auch die Verteilung von Leistungen zwischen den Standorten und die Abstimmung mit dem niedergelassenen Bereich.

Rüscher machte zugleich klar, dass ein Spitalschließen derzeit nicht vorgesehen ist. Offen bleibt aber, welche Abteilungen oder Versorgungsstufen künftig an welchen Standorten angeboten werden. Genau diese Festlegung steht nun im Mittelpunkt der laufenden Arbeiten.

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