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China bringt Hunderttausende vor Taifun „Noul“ in Sicherheit

Redaktionelle Szene zum Thema „China bringt Hunderttausende vor Taifun „Noul“ in Sicherheit“

Wegen des herannahenden Taifuns „Noul“ haben die Behörden im Süden Chinas mehr als 340.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Für die Provinz Guangdong galt am Samstagabend die höchste Taifunwarnstufe Rot, der Sturm sollte nach Angaben der Behörden am Sonntagfrüh mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 173 Kilometern pro Stunde zwischen Shenzhen und Haifeng auf Land treffen.

In Guangdong wurden in zwölf Städten Schulen geschlossen, Unternehmen stellten den Betrieb ganz oder teilweise ein, auch der Verkehr wurde eingeschränkt. Für die gesamte Provinz wurde am Sonntag der Zugverkehr ausgesetzt. Neben heftigen Windböen wurde auch starker Regen erwartet.

Auch die Sonderverwaltungsregion Hongkong war von den Auswirkungen betroffen. Dort wurde ebenfalls eine Taifunwarnung ausgegeben. Am Flughafen von Hongkong fielen am Samstag mindestens 49 Flüge aus, mehr als 230 Verbindungen waren verspätet.

„Noul“ traf auf eine Region, die regelmäßig von schweren Stürmen heimgesucht wird. Im Juli waren bei dem Taifun „Maysak“ bereits Dutzende Menschen in China ums Leben gekommen, darunter 39 in der südlichen Provinz Guangxi und elf in Hubei. Nach Einschätzung von Forschern verstärkt der menschengemachte Klimawandel die Häufigkeit und Intensität extremer Wetterereignisse.

China reagiert bei solchen Wetterlagen zunehmend mit großflächigen Evakuierungen, Sperren und Verkehrseinschränkungen. Gerade in den dicht besiedelten Küstenprovinzen im Süden gelten Taifune als besonderes Risiko für Bevölkerung, Infrastruktur und Wirtschaft.

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