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Dornauer lässt Politik-Comeback offen und attackiert die SPÖ-Führung

Redaktionelle Szene zum Thema „Dornauer lässt Politik-Comeback offen und attackiert die SPÖ-Führung“

Georg Dornauer hält sich ein Comeback in der Politik weiter offen und rechnet zugleich scharf mit der Bundes-SPÖ unter Parteichef Andreas Babler ab. Der frühere Tiroler SPÖ-Chef, der aus der Landespartei ausgeschlossen wurde, sagt, er habe mit der Politik nicht abgeschlossen und sondiere seine Chancen bis Jahresende.

Im Zentrum seiner Kritik steht die derzeitige Ausrichtung der Sozialdemokratie. Dornauer bezeichnet die „Babler-SPÖ“ als noch nicht am Tiefpunkt und stellt damit der Parteiführung ein vernichtendes Zeugnis aus. Der Ex-Landesparteichef, der in Tirol über Jahre zu den bekanntesten roten Politikern zählte, positioniert sich damit erneut klar gegen die Linie der Bundespartei.

Offene Rückkehrperspektive

Nach seinem Ausschluss aus der Tiroler SPÖ ist Dornauer politisch nicht verschwunden. Vielmehr prüft er, welche Möglichkeiten für eine Rückkehr auf die politische Bühne bestehen. Konkrete Schritte nennt er nicht, doch die Ansage, die Chancen für ein Comeback zu sondieren, deutet darauf hin, dass er sich eine Rückkehr jedenfalls nicht verbaut hat.

Dornauer war in der Tiroler SPÖ lange eine prägende Figur. Sein Ausschluss markierte einen harten Einschnitt in seiner Parteikarriere, beendet hat er seine politischen Ambitionen damit aber offenbar nicht. Mit seiner öffentlichen Abrechnung mit der Bundes-SPÖ setzt er sich bewusst von der aktuellen Parteiführung ab und hält die Debatte über seine Rolle im politischen Lager damit am Leben.

Für die SPÖ kommt die neuerliche Kritik aus den eigenen Reihen zur Unzeit. Die Partei ringt seit Monaten um Geschlossenheit und Profil, Babler steht dabei besonders unter Druck. Wenn ein prominenter ehemaliger Landespolitiker den Zustand der Partei so offen infrage stellt, verweist das auch auf die anhaltenden Spannungen innerhalb der Sozialdemokratie.

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