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Trump verknüpft kanadische Waldbrände mit neuer Zoll-Drohung

Redaktionelle Szene zum Thema „Trump verknüpft kanadische Waldbrände mit neuer Zoll-Drohung“

US-Präsident Donald Trump hat Kanada erneut mit höheren Zöllen gedroht und den Streit mit den Belastungen durch die kanadischen Waldbrände verknüpft. Rauch aus den Brandgebieten sorgt seit Tagen in Teilen der USA für schlechte Luft; zugleich stellte Trump die Handelsbeziehungen zu Kanada wieder infrage.

Nach den Angaben aus dem Umfeld des Themas begründete Trump seine Drohung mit den Folgen der Brände für die Luftqualität in den Vereinigten Staaten. Der Präsident griff damit ein innen- und außenpolitisch aufgeladenes Thema auf: Einerseits leiden Millionen Menschen in mehreren US-Bundesstaaten unter Feinstaub und Rauch, andererseits nutzt Trump seit Monaten den Handel mit Kanada immer wieder als Druckmittel.

Die Rauchwolken aus Kanada waren zuletzt in mehreren Regionen der USA zu sehen und führten dort zu Warnungen vor schlechter Luft. Besonders betroffen waren nach den Wetter- und Luftqualitätsmeldungen Gebiete im Norden der Vereinigten Staaten, wo die Sicht zeitweise deutlich eingeschränkt war und empfindliche Gruppen zu Vorsicht aufgefordert wurden.

Dass Trump nun ausgerechnet in diesem Zusammenhang neue Zolldrohungen gegen Kanada formuliert, passt in seine bekannte Handelspolitik. Der Republikaner hat bereits in der Vergangenheit mehrfach mit Strafzöllen gegen Nachbarländer gedroht, um politischen und wirtschaftlichen Druck aufzubauen. Kanada ist für die USA zugleich ein zentraler Handelspartner und wegen der langen gemeinsamen Grenze eng verflochten.

Bemerkenswert ist auch der Zeitpunkt: Die Rauchentwicklung fällt mitten in eine Phase, in der Waldbrände in Nordamerika wieder zu einem grenzüberschreitenden Thema geworden sind. Was in Kanada als Natur- und Katastrophenlage beginnt, hat damit direkte Auswirkungen auf die Luftqualität in den USA und wird nun zusätzlich in den politischen Konflikt zwischen Washington und Ottawa hineingezogen.

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