Am Großglockner sind am Samstag zwei Männer aus Wien von einer Lawine verschüttet worden. Die Tourengeher konnten sich nach dem Abgang selbst befreien und wurden anschließend per Hubschrauber geborgen.
Der Einsatz war Teil mehrerer Bergunfälle in Kärnten innerhalb weniger Stunden. Auch im Maltatal und im Gailtal mussten Bergretter ausrücken. Dort gab es ebenfalls einen Lawinen- und einen Verletzteneinsatz.
Der Vorfall am Großglockner reiht sich in eine Phase ein, in der die Bedingungen im Hochgebirge rasch lebensgefährlich werden können. Gerade im Frühjahr können Schneedecke und Witterung in kurzer Zeit umschlagen, wodurch auch erfahrene Tourengeher in Gefahr geraten.
Nach Angaben aus dem Einsatzgeschehen konnten die beiden Wiener ihre Verschüttung selbst überstehen. Die Bergung erfolgte danach aus der Luft. Weitere Details zum Gesundheitszustand der Männer wurden zunächst nicht bekannt.
Die weiteren Einsätze in Kärnten unterstreichen die Belastung für die Bergrettung an diesem Wochenende. Im Maltatal kam eine Oberösterreicherin beim Abstieg nicht mehr weiter, im Gailtal wurde ein Niederösterreicher verletzt. Alle drei Notfälle ereigneten sich innerhalb weniger Stunden.









