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Portugals Einsatz von Ronaldo vor K.-o.-Duell gegen Spanien sorgt für Debatte

Redaktionelle Szene zum Thema „Portugals Einsatz von Ronaldo vor K.-o.-Duell gegen Spanien sorgt für Debatte“

Vor dem WM-Achtelfinale gegen Spanien ist in Portugal eine Diskussion um Cristiano Ronaldo entbrannt. Der 41-Jährige soll am Montag in Dallas im Duell mit dem Erzrivalen wieder in der Startelf stehen – für Kritiker ist das angesichts des Gegners und des Alters des Kapitäns ein riskanter Schritt.

Auslöser der Debatte ist die Frage, ob Portugal im Spiel gegen Spanien weiter auf die Erfahrung seines Rekordtorjägers setzen soll oder ob ein jüngerer, beweglicherer Angriff die bessere Lösung wäre. Ronaldo bleibt zwar eine prägende Figur der Nationalmannschaft, doch die Belastung in einem K.-o.-Spiel gegen einen technisch starken Gegner wie Spanien ist hoch.

Das Duell in Dallas beginnt am Montag um 21 Uhr MEZ und ist eines der prominentesten Spiele dieser WM-Phase. Neben dem sportlichen Gewicht sorgt auch das Generationenbild für zusätzliche Aufmerksamkeit: Auf der einen Seite Ronaldo, seit Jahren das Gesicht des portugiesischen Fußballs, auf der anderen Spaniens 18-jähriger Offensivspieler Lamine Yamal, der bereits bei dieser WM zu den auffälligsten jungen Spielern zählt.

Portugal hatte sich für das Achtelfinale mit dem bekannten Führungsduo um Ronaldo und erfahrene Kräfte qualifiziert. Gerade in großen Turnieren ist die Frage nach seinem Einsatz nicht neu. Immer wieder wird diskutiert, ob der frühere Weltstar noch die gleiche Rolle übernehmen kann wie in seinen besten Jahren oder ob er vor allem wegen seiner Aura, seiner Abschlussstärke und seiner Bedeutung für die Kabine gesetzt wird.

Gegen Spanien dürfte die Entscheidung der portugiesischen Teamführung auch von taktischen Überlegungen abhängen. Das spanische Team gilt traditionell als spielstark und ballsicher, weshalb Portugal im Umschaltspiel klare Lösungen braucht. Ob Ronaldo dabei als zentraler Zielspieler beginnt oder erst im Spielverlauf für frische Impulse sorgen soll, zählt zu den Fragen vor dem Anpfiff.

Für Portugal geht es im Achtelfinale nicht nur um den Einzug in die Runde der letzten acht, sondern auch um die Antwort auf eine Grundsatzfrage, die den Verband seit Jahren begleitet: Wie viel Ronaldo braucht diese Mannschaft noch, wenn der Gegner auf höchstem Niveau wartet?

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