Die Fußball-WM hat in den ersten K.o.-Spielen nicht nur Favoriten getestet, sondern auch jungen Spielern eine Bühne geboten. Mehrere Nachwuchskräfte haben sich in den vergangenen Partien in den Vordergrund gespielt und damit früh im Turnier Eigenwerbung betrieben.
Zu den auffälligsten Namen zählt Johan Manzambi. Der 20-jährige Schweizer war schon vor der WM in der Bundesliga kein Unbekannter mehr, bei der Endrunde hat der offensive Mittelfeldspieler seinen Status aber weiter geschärft. In den bisherigen vier Spielen kam er auf drei Treffer und zwei Vorlagen. Für die Schweiz bietet sich damit auch sportlich eine gute Ausgangslage: Am Dienstag um 22 Uhr MESZ geht es gegen Kolumbien um den Einzug ins Viertelfinale.
Auch Gilberto Mora hat seinen Wert für Mexiko bereits unter Beweis gestellt. Der 17-Jährige debütierte im Verein für Club Tijuana schon mit 15 Jahren in der ersten Liga und gilt längst als mexikanisches Ausnahmetalent. Nach einem kurzen Einsatz zum Auftakt gegen Südafrika und einem Platz auf der Bank gegen Südkorea spielte er sich in die Startelf. Dort fällt vor allem seine Technik im offensiven Mittelfeld auf. Im Achtelfinale gegen England könnte Mexiko mit Mora auf eine Überraschung hoffen.
Ein weiterer Name, der bei diesem Turnier an Gewicht gewonnen hat, ist Luc de Fougerolles. Der 20-Jährige gehört zu jener Gruppe junger Spieler, die die WM als Chance für den nächsten Karriereschritt nutzen. Gleiches gilt für die weiteren Talente, die sich in den vergangenen Tagen mit guten Auftritten empfohlen haben und damit auch auf dem Transfermarkt oder im Nationalteam künftig an Bedeutung gewinnen dürften.
Die Endrunde liefert damit früh Hinweise darauf, welche Nachwuchsspieler den Sprung auf die große Bühne schaffen können. Während die WM in die finalen zwei Wochen geht und die ersten Viertelfinalduelle feststehen, ist für einige Youngsters schon jetzt mehr gelungen als nur ein ordentlicher Turnierstart: Sie haben sich international sichtbar gemacht.









