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Roaming im Urlaub kann schnell teuer werden

Redaktionelle Szene zum Thema „Roaming im Urlaub kann schnell teuer werden“

Wer in den Sommerurlaub ins Ausland fährt, sollte die Handykosten im Blick behalten: Innerhalb der EU sowie in Norwegen, Island und Liechtenstein können Mobiltelefone seit Jahren grundsätzlich wie zuhause genutzt werden. Außerhalb dieses Roaming-Raums, etwa in der Türkei, in Ägypten oder Tunesien, können Telefonate, SMS und Datennutzung dagegen rasch zur Kostenfalle werden.

Mit Beginn der Ferien steigt auch die Zahl der Reisen in Länder, in denen die heimischen Tarifregeln nicht gelten. Dann verrechnen Mobilfunkanbieter oft deutlich höhere Standardgebühren als im EU-Roaming. Besonders heikel ist dabei die Datennutzung, wenn Apps im Hintergrund laufen, Fotos hochgeladen werden oder das Smartphone ohne WLAN-Verbindung online bleibt.

Warnung bei 60 Euro, Vorsicht auf Fähren und Schiffen

Wird ein Kostenlimit von 60 Euro erreicht, erhalten Kundinnen und Kunden automatisch eine Warn-SMS. Darauf sollte man reagieren, bevor weitere Gebühren anfallen. Vorsicht gilt auch auf Fähren und Kreuzfahrtschiffen: Dort werden häufig eigene Mobilfunknetze genutzt, die teils deutlich teurer sind als landesübliche Verbindungen.

Das Forum für Mobilkommunikation rät, im Urlaub die Mailbox abzuschalten und das Handy zusätzlich zu sichern, etwa mit Bildschirmsperre, SIM-PIN-Code und aktivierten Ortungsdiensten. Geht das Gerät verloren oder wird es gestohlen, sollte der Mobilfunkanbieter umgehend informiert und die SIM-Karte gesperrt werden. So lassen sich weitere Kosten und der Missbrauch des Anschlusses verhindern.

Gerade vor Reisebeginn lohnt sich daher ein kurzer Check der eigenen Tarifdetails. Wer außerhalb des EU-Raums unterwegs ist, kann mit wenigen Einstellungen am Smartphone und einem Blick auf die Roaming-Konditionen unnötige Ausgaben vermeiden.

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