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Hunderte illegale Fanggeräte vor kroatischen Urlaubsinseln aus dem Meer geholt

Redaktionelle Szene zum Thema „Hunderte illegale Fanggeräte vor kroatischen Urlaubsinseln aus dem Meer geholt“

Vor den kroatischen Urlaubsinseln Rab, Pag und im Velebit-Kanal haben die Behörden bei einer Razzia hunderte illegale Fischfangwerkzeuge aus dem Meer geborgen. Die kroatische Fischereiinspektion stieß nach Angaben aus der Meldung auf zahlreiche verbotene Geräte, die offenbar zum Fischfang im Küstenbereich eingesetzt wurden.

Betroffen sind Gewässer, die in der Hochsaison stark frequentiert sind und auch für den Tourismus in Norddalmatien und der Kvarner-Bucht wichtig sind. Illegale Fanggeräte gefährden dort nicht nur den Fischbestand, sondern können auch andere Nutzer des Meeres beeinträchtigen, etwa Boote, Schwimmer und Taucher.

Illegale Fischerei bleibt Problem in der Adria

Dass in der Adria immer wieder verbotene Fangmethoden entdeckt werden, ist kein Einzelfall. Vor allem in geschützten oder stark befischten Küstenabschnitten kontrollieren Behörden regelmäßig, ob Netze, Reusen oder andere Geräte ohne Genehmigung ausgelegt wurden. Solche Einsätze dienen neben dem Schutz der Bestände auch der Durchsetzung der Fischereiregeln.

Die nun gemeldete Aktion zeigt, wie groß das Problem vor beliebten Urlaubsinseln weiterhin ist. Für Kroatien ist der Druck auf die Meeresressourcen ein sensibles Thema: Das Land lebt im Sommer stark vom Küstentourismus, zugleich sind Fischerei und Meeresökologie auf intakte Bestände angewiesen.

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