In Kroatien haben Hitze, starke Gewitter und Waldbrände binnen weniger Stunden für erhebliche Probleme gesorgt. Auf der Insel Čiovo bei Split kämpften am Donnerstag rund 150 Feuerwehrleute weiter gegen einen Brand, der nach einem Blitzschlag ausgebrochen war. Gleichzeitig richtete ein heftiger Sturm am Mittwochabend vor allem in Urlaubsregionen an der Adriaküste Schäden an.
Die Lage war in mehreren Landesteilen angespannt, weil die extreme Witterung gleich mehrere Gefahren gleichzeitig brachte. Neben den Bränden beschäftigten auch Unwetterwarnungen die Einsatzkräfte. Für Mittwoch waren in Kroatien erneut Warnungen vor Gewittern und starkem Wind ausgegeben worden.
Besonders betroffen war die Gegend um Split, eines der wichtigsten Reisegebiete des Landes. Dort mussten Feuerwehr und lokale Einsatzkräfte nicht nur den Brand auf Čiovo eindämmen, sondern auch nach Sturmschäden an Gebäuden und Infrastruktur sehen. In touristisch stark frequentierten Regionen wie Dalmatien treffen solche Wetterlagen rasch auf volle Unterkünfte, dichten Verkehr und viele Menschen im Freien.
Wetterextreme als Belastung für Tourismus und Einsatzkräfte
Kroatien erlebt in den Sommermonaten regelmäßig hohe Temperaturen und trockene Phasen, die Waldbrände begünstigen. Kommt starker Wind hinzu, können sich Flammen rasch ausbreiten und Löscharbeiten erschweren. Genau dieses Zusammenspiel aus Hitze, Blitzschlag und Sturm machte die Situation nun besonders heikel.
Für Urlauber an der Adria bedeuteten die Unwetter nicht nur beschädigte Anlagen und Verkehrsbehinderungen, sondern auch Einschränkungen im Tagesablauf. Für die Feuerwehr blieb die Lage vor allem auf Čiovo herausfordernd, wo der Brand trotz des massiven Einsatzes noch nicht unter Kontrolle war.
Die Behörden setzten in mehreren Regionen auf Warnhinweise und erhöhte Aufmerksamkeit. Angesichts der anhaltenden Hitze und der weiter möglichen Gewitter blieb die Gefahr weiterer Brände und lokaler Schäden bestehen.









