Am Zirlerberg in Tirol ist am Freitagnachmittag ein Wohnmobil während der Fahrt in Brand geraten. Ein deutsches Ehepaar bemerkte nach Angaben der Einsatzschilderung eine Überhitzung des Motors, kurz darauf stand das Fahrzeug in Vollbrand. Die beiden Insassen und ihr Hund konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Der Brand sorgte für einen größeren Feuerwehreinsatz auf der viel befahrenen Strecke nördlich von Innsbruck. Das Wohnmobil brannte den Angaben zufolge vollständig aus. Verletzt wurde niemand.
Nach derzeitigem Stand dürfte ein technischer Defekt den Brand ausgelöst haben. Gerade bei Fahrzeugbränden auf Bergstrecken kommt es oft binnen weniger Minuten zu einer gefährlichen Entwicklung: Wenn Motorraum und Fahrzeugaufbau rasch Feuer fangen, bleibt den Insassen nur wenig Zeit zum Aussteigen und Entfernen von Gepäck oder Haustieren.
Der Zirlerberg gilt als stark frequentierte Verbindung zwischen dem Inntal und dem Seefelder Plateau. Entsprechend schnell kann ein Fahrzeugbrand dort nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für den Verkehr zu Behinderungen führen. Welche genaue Schadenshöhe entstanden ist, war zunächst nicht bekannt.
Technischer Defekt als wahrscheinliche Ursache
Wohnmobilbrände werden häufig durch Probleme an Motor, Elektrik oder Kraftstoffsystem ausgelöst. In diesem Fall hatte das Ehepaar dem Bericht zufolge bereits während der Fahrt eine deutliche Überhitzung bemerkt. Dass die Insassen und ihr Hund unverletzt blieben, ist in solchen Situationen entscheidend: In einem brennenden Fahrzeug zählt oft jede Sekunde.
Für die Einsatzkräfte blieb nach dem Ausbruch des Feuers vor allem noch, die Flammen zu löschen und ein Übergreifen auf die Umgebung zu verhindern. Das Fahrzeug selbst war da bereits nicht mehr zu retten.









