Auf der kroatischen Insel Čiovo ist am Dienstag nach Blitzeinschlägen ein Waldbrand ausgebrochen. Anrainer und Touristen sollten evakuiert werden, während Einsatzkräfte gegen die Flammen kämpften. Die Insel liegt vor der dalmatinischen Küste in der Nähe von Split und zählt in der Sommersaison zu den stark frequentierten Urlaubszielen.
Der Brand entstand nach den Gewittern, die in Teilen Dalmatiens für gefährliche Bedingungen sorgten. Vor allem in den trockenen Sommermonaten reichen einzelne Blitzeinschläge in bewaldeten und schwer zugänglichen Gebieten oft aus, um rasch größere Feuer auszulösen. Auf Čiovo traf dies nun erneut eine Ferienregion, in der sich in der Hochsaison viele Menschen aufhalten.
Die Behörden riefen dazu auf, betroffene Bereiche zu verlassen. Bei Waldbränden auf kroatischen Inseln stehen Feuerwehr und Zivilschutz regelmäßig vor besonderen Problemen: enge Zufahrten, Wind und hohe Temperaturen erschweren die Löscharbeiten, gleichzeitig müssen Urlauber und Bewohner schnell in Sicherheit gebracht werden. Welche Flächen genau betroffen waren und wie groß das Feuer war, blieb zunächst unklar.
Kroatien kämpft in den Sommermonaten immer wieder mit Wald- und Vegetationsbränden. Besonders entlang der Adria steigt das Risiko nach längeren Trockenperioden deutlich. Die Lage auf Čiovo zeigt erneut, wie verletzlich die Urlaubsregionen an der Küste bei extremen Wetterereignissen sind.









