Kroatien hat im ersten Quartal 2026 so viel mit dem Tourismus eingenommen wie noch nie in einer Vorsaison. Die Einnahmen stiegen nach Angaben aus dem Tourismus um 9,2 Prozent auf 945,2 Millionen Euro. Gleichzeitig wurden rund drei Millionen Übernachtungen registriert.
Der Zuwachs fällt in eine Phase, in der sich der Küstentourismus des Adriastaats immer stärker über das ganze Jahr verteilt. Für Kroatien ist das wichtig, weil die Branche traditionell stark von den Sommermonaten abhängt. Höhere Einnahmen außerhalb der Hauptsaison gelten daher als Signal für eine breitere Auslastung von Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen.
Tourismus bleibt für Kroatien ein zentraler Wirtschaftsfaktor
Der Tourismus zählt zu den wichtigsten Einnahmequellen des Landes. Die Branche trägt erheblich zu Beschäftigung, regionaler Wertschöpfung und Deviseneinnahmen bei. Dass die Erlöse bereits vor der Sommersaison anziehen, dürfte auch für Betriebe an der Adria und im Landesinneren von Bedeutung sein, die auf eine längere Saison und stabilere Buchungen setzen.
Für Reisende aus Österreich bleibt Kroatien damit ein nahegelegenes und weiterhin stark nachgefragtes Urlaubsziel. Die jüngsten Zahlen deuten darauf hin, dass das Land trotz des Wettbewerbs im Mittelmeerraum seine Position behauptet und von der anhaltenden Nachfrage profitiert.









