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Kühbauer nennt Liverpool seinen Traumklub

Redaktionelle Szene zum Thema „Kühbauer nennt Liverpool seinen Traumklub“

Didi Kühbauer hat nach dem Gewinn von Meisterschaft und Cup mit dem LASK seine Zukunft offen gelassen und den FC Liverpool als persönlichen Traumklub bezeichnet. „Seit ich Kind bin, bin ich Liverpool-Fan“, sagte der 55-Jährige im Gespräch mit Burgenland-Heute. Gleichzeitig stellte der Trainer klar, dass er sich beim LASK wohlfühle und zunächst keine Entscheidungen über einen möglichen Wechsel getroffen seien.

Der Erfolg mit den Linzern markiert für den gebürtigen Mattersburger den bisherigen Höhepunkt seiner Trainerkarriere. Kühbauer betonte, der Titel sei vor allem ein Verdienst des Teams gewesen. „Das ist ein Zusammenspiel aus vielem. Der Dank gilt der Mannschaft, dem Klub und meinen Assistenztrainern, weil wir als Team gut zusammengearbeitet haben“, sagte er. Eigene Verdienste habe er nie in den Vordergrund stellen wollen.

Die vergangenen Tage seien für ihn nach dem Meistertitel ähnlich turbulent gewesen wie die Schlussphase der Saison. Kühbauer berichtete von zahlreichen Glückwünschen und davon, dass ihm seine Tochter beim Beantworten der vielen WhatsApp-Nachrichten geholfen habe. Der LASK habe mit dem Titel nun die Chance auf die Champions League, Einsätze im Europacup im Herbst seien bereits fix.

Sein Vertrag in Linz läuft noch rund ein Jahr. Trotzdem wollte sich Kühbauer über seine weitere Zukunft nicht festlegen. „Wenn es mit einem Engagement im Ausland nicht klappen sollte, werde ich beim LASK natürlich weitermachen, weil ich es gerne mache“, sagte er. Zugleich ergänzte er: „Solange nicht irgendwas auf dem Tisch ist, ist das einfach nur Spekulation.“

Abseits des Kluballtags blickte Kühbauer auch auf die bevorstehende Weltmeisterschaft. Er drückt England die Daumen und sieht Parallelen zum LASK, der 61 Jahre auf einen Meistertitel warten musste. Bei England liege der letzte WM-Sieg 60 Jahre zurück, sagte er. Österreich würde er bei einem Erfolg ebenfalls besonders freuen, dafür müsste aber noch viel passieren, meinte der Trainer.

Kommenden Montag wird Kühbauer zudem seinem Bruder Josef die Daumen drücken. Der MSV 2020 kann mit einem Sieg im burgenländischen Double den Cupsieg holen, Finalgegner im Pappelstadion ist die SV Oberwart.

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