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Selenskij bestätigt Gesprächsangebot an Moskau

Redaktionelle Szene zum Thema „Selenskij bestätigt Gesprächsangebot an Moskau“

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodimir Selenskij Vorschläge für eine Friedenslösung an Russland übermittelt. Selenskij sagte in seiner abendlichen Videobotschaft, man habe Moskau signalisiert, dass ein Treffen und ein Ende des Kriegs möglich seien. Details zu dem Inhalt des Vorstoßes nannte er nicht.

Der ukrainische Präsident bezog sich dabei auf Kontakte, von denen zuletzt auch der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko gesprochen hatte. Lukaschenko gilt als enger Verbündeter des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Selenskij ließ offen, auf welchem Weg die Mitteilung nach Russland gelangt sein soll und wer konkret beteiligt war.

Wieder Bewegung nach gescheiterten Gesprächen

Zuletzt hatten Vertreter Russlands und der Ukraine im Februar unter US-Vermittlung in den Vereinigten Arabischen Emiraten über ein mögliches Kriegsende verhandelt. Über Ergebnisse wurde damals nichts bekannt. Seither sind die diplomatischen Bemühungen um eine Waffenruhe nur punktuell sichtbar geworden.

Selenskij lobte in seiner Ansprache zugleich den jüngsten Austausch von Kriegsgefangenen und stellte weitere Austausche in Aussicht. Er wiederholte zudem seine Forderung nach einem raschen Ende des Kriegs. Die von der Ukraine geführten Drohnenangriffe auf Ziele im russischen Hinterland bezeichnete er als gerechte Antwort auf die russische Invasion.

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als vier Jahren gegen den von Putin befohlenen Angriff. Kiew setzt dabei zunehmend auch auf Angriffe mit Drohnen gegen die russische Ölindustrie, um Moskaus Kriegsführung zu treffen und den Druck auf die russische Wirtschaft zu erhöhen.

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