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FPÖ-Mitarbeiter bei Sonnwendfeier mit völkischen Reden auf Lichtung bei Klosterneuburg

Redaktionelle Szene zum Thema „FPÖ-Mitarbeiter bei Sonnwendfeier mit völkischen Reden auf Lichtung bei Klosterneuburg“

Auf einer Lichtung im Wienerwald bei Klosterneuburg haben sich am Sonntag rund 100 Personen zu einer Sonnwendfeier versammelt, bei der ein parlamentarischer Mitarbeiter der FPÖ und eine Mitarbeiterin der deutschen AfD sogenannte Feuerreden hielten. Unter den Rednern war Andreas Hinteregger, der als parlamentarischer Mitarbeiter des FPÖ-Abgeordneten Maximilian Weinzierl tätig ist.

Die Feier stand demnach in einer „völkischen Tradition“. In den Reden war von „germanischen Ahnen“ die Rede. Hinteregger trat gemeinsam mit Reinhild Boßdorf auf, die für die AfD arbeitet. Die Veranstaltung fand fernab der Öffentlichkeit statt und zog einen eingeschworenen Kreis aus Teilnehmern an, die den längsten Tag des Jahres begingen.

Hinteregger ist als identitärer Burschenschafter bekannt und bewegt sich regelmäßig im parlamentarischen Umfeld. Dass ein Mitarbeiter eines FPÖ-Abgeordneten bei einer derartigen Feier auftritt, ist politisch heikel, weil die FPÖ seit Jahren bemüht ist, sich von rechtsextremen Strömungen abzugrenzen, während ihr immer wieder Nähe zu deutschnationalen und völkischen Milieus vorgehalten wird.

Die Sonnwendfeier nahe Klosterneuburg reiht sich in eine Tradition ein, bei der Teile der rechten Szene die Sommersonnenwende mit ideologisch aufgeladenen Ritualen begehen. Dass dabei Vertreter aus dem Umfeld von FPÖ und AfD gemeinsam auftreten, dürfte die Debatte über die personellen Verflechtungen zwischen den beiden Parteien weiter befeuern.

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