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Acht Jahre Haft und Einweisung für 14-Jährige nach tödlicher Messerattacke in Wien

Redaktionelle Szene zum Thema „Acht Jahre Haft und Einweisung für 14-Jährige nach tödlicher Messerattacke in Wien“

Eine 14-Jährige ist nach einer tödlichen Messerattacke auf eine Pensionistin auf dem Friedhof Baumgarten in Wien zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht ordnete zudem die Einweisung der Jugendlichen an. Die Tat hatte sich mit einem Klappmesser ereignet; das Opfer erlitt mehr als 80 Stich- und Schnittverletzungen und starb an den Folgen des Angriffs und des Blutverlusts.

Der Fall hatte in Wien und darüber hinaus für erhebliche Aufmerksamkeit gesorgt, nicht zuletzt wegen des Alters der Angeklagten. Im Mordprozess stand die Frage im Zentrum, wie die Tat rechtlich einzuordnen ist und welche Konsequenzen daraus für die Beschuldigte folgen. Mit dem Urteil ist das Strafverfahren gegen die Jugendliche vorerst entschieden.

Nach den Angaben aus dem Verfahren ging die 14-Jährige auf die ältere Frau mit dem Messer los. Die Vielzahl der Verletzungen zeigt die Wucht des Angriffs. Dass das Gericht neben der Haft auch die Einweisung anordnete, weist darauf hin, dass neben der strafrechtlichen auch die sicherheits- und psychische Gefährdungslage bewertet wurde.

Der Friedhof Baumgarten liegt im Westen Wiens und war Schauplatz der Tat. Der Fall reiht sich in eine Serie von Gewaltdelikten ein, bei denen minderjährige Tatverdächtige eine Rolle spielen, und löst deshalb auch eine Debatte über Jugendkriminalität, Prävention und den Umgang mit besonders schweren Delikten durch sehr junge Täterinnen und Täter aus.

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