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Torberg-Medaille an Mansour, Müller und Obonya verliehen

Redaktionelle Szene zum Thema „Torberg-Medaille an Mansour, Müller und Obonya verliehen“

Die Israelitische Kultusgemeinde Wien hat am Dienstagabend die Marietta-und-Friedrich-Torberg-Medaille an den Psychologen und Publizisten Ahmad Mansour, den Rektor der Medizinischen Universität Wien, Markus Müller, und den Schauspieler Cornelius Obonya verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die IKG Persönlichkeiten für ihren Einsatz für Demokratie und Erinnerungskultur sowie gegen Antisemitismus und Extremismus.

Die Torberg-Medaille gilt als höchste Auszeichnung der IKG Wien. Sie ist nach dem Schriftsteller Friedrich Torberg benannt, der sich zeitlebens gegen Nationalsozialismus und Antisemitismus engagierte. Mit der Ehrung setzt die Kultusgemeinde ein Signal für Personen, die sich öffentlich gegen Judenhass, Ausgrenzung und demokratiefeindliche Tendenzen positionieren.

Ahmad Mansour ist in Deutschland seit Jahren als scharfer Kritiker von Islamismus und Antisemitismus präsent und tritt regelmäßig in Debatten zu Integration und Radikalisierung auf. Markus Müller steht als Rektor der MedUni Wien an der Spitze einer der größten österreichischen Hochschulen. Cornelius Obonya ist einem breiten Publikum vor allem als Schauspieler und Bühneninterpret bekannt.

Die Verleihung rückt damit drei sehr unterschiedliche öffentliche Stimmen in den Mittelpunkt, die aus Sicht der IKG auf jeweils eigene Weise zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus und zur Erinnerung an die Lehren aus der Geschichte beitragen. In Wien ist die Torberg-Medaille seit Jahren eine der prominentesten Auszeichnungen im jüdischen Gemeindeleben.

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