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Baumgartner: „Gefährlich für die Reha, wenn ich nach Toren deppert aufspringe“

Redaktionelle Szene zum Thema „Baumgartner: „Gefährlich für die Reha, wenn ich nach Toren deppert aufspringe““

Christoph Baumgartner ist trotz des verpassten WM-Tickets mit der österreichischen Nationalmannschaft zum Teamcamp gereist. Der Offensivspieler von RB Leipzig arbeitet nach einer Verletzung an seiner Reha und achtet dabei genau darauf, sich im Trainings- und Turnieralltag nicht zu überlasten. Besonders bei Torjubeln müsse er aufpassen, sagte der 25-Jährige sinngemäß: Wenn er nach Treffern „deppert aufspringe“, könne das für den Heilungsprozess gefährlich werden.

Baumgartner war in den vergangenen Tagen ein Thema im Nationalteam, obwohl er nicht zur Verfügung steht. Die Auswahl rund um Teamchef Ralf Rangnick muss bei der Vorbereitung auf die weiteren Aufgaben ohne den Leistungsträger auskommen, der dennoch vor Ort ist und den Kontakt zur Mannschaft hält. Das soll auch helfen, die Situation nach dem frühen Ende der WM-Pläne gemeinsam zu verarbeiten.

Im Teamumfeld ist die Stimmung nach dem Aus für die Endrunde gedämpft, zugleich soll der Blick rasch wieder nach vorne gehen. Genau darauf spielte Baumgartner an: Es sei nun genug mit dem Mitleid, vielmehr gehe es darum, einander zu unterstützen und den Fokus auf die nächsten Schritte zu richten. Für den EM-Teilnehmer ist das auch ein persönliches Thema, weil die Reha nur dann planmäßig verlaufen kann, wenn er sich an die Vorgaben hält.

Der Mittelfeldmann gehört seit Jahren zu den prägenden Offensivkräften im Nationalteam. Sein Besuch im Kreis der Mannschaft ist deshalb mehr als ein symbolischer Kurzauftritt. Für die Spieler ist er ein Zeichen, dass auch Ausfälle eingebunden bleiben, für Baumgartner selbst ein Mittel, trotz verletzungsbedingter Pause nah am Team zu bleiben.

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