Entlang des Alpe-Adria-Radwegs von Villach nach Grado gibt es mehr zu entdecken als die bekannte Route zwischen Kärnten und der Adria. Ein neues Buch mit dem Titel „Auf dem Alpe-Adria-Radweg“ stellt Orte abseits der klassischen Etappen vor und rückt damit jene Abschnitte in den Vordergrund, die viele Radreisende auf dem Weg nach Süden meist nur streifen.
Der Ciclovia Alpe Adria gehört zu den bekanntesten Radverbindungen Österreichs. Er führt von Villach über die Grenze nach Italien bis an die Adriaküste und ist vor allem für seine Mischung aus Alpenpanorama, Bahntrassen und Küstenziel beliebt. Das neue Buch setzt genau dort an: Es will den Blick von der reinen Streckenbeschreibung auf versteckte Plätze, kleinere Ortschaften und Besonderheiten entlang der Route lenken.
Präsentiert wird das Buch am 26. Mai in Villach, am 10. Juni folgt eine Vorstellung in St. Veit an der Glan. Damit erhält das Thema auch in Kärnten eine regionale Bühne, wo der Radweg seit Jahren als touristischer Anziehungspunkt gilt. Die Route ist für Tagesausflüge ebenso relevant wie für mehrtägige Reisen und verbindet damit Freizeitverkehr, Tourismus und regionale Wertschöpfung.
Der Alpe-Adria-Radweg hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der stärksten Radreiseprodukte im Alpen-Adria-Raum entwickelt. Für Kärnten und die angrenzenden Regionen ist er mehr als nur eine Freizeitstrecke: Er bringt Gäste in Orte, die abseits der Hauptverkehrsachsen liegen, und stärkt damit auch kleinere Betriebe entlang der Route. Gerade solche Nebeneffekte machen Radfernwege für Regionen wirtschaftlich interessant.
Das neue Buch knüpft an diesen Trend an und verspricht zusätzliche Orientierung für jene, die die Strecke nicht nur abfahren, sondern bewusst erleben wollen. Wer den Weg von Villach Richtung Süden wählt, bekommt damit offenbar nicht nur eine Route, sondern auch Hinweise auf Ziele, die im regulären Reisealltag leicht übersehen werden.









