Auf der S7 hat ein Autofahrer im September 2025 einen Geisterfahrer rechtzeitig bemerkt und gestoppt. Bennet Bachmann schilderte die Situation mit den Worten: „Plötzlich sind Scheinwerfer auf mich zugekommen.“ Der Vorfall ereignete sich auf einem Abschnitt, der schon im Vorjahr zu den Straßen mit besonders vielen Geisterfahrermeldungen zählte.
Nach Angaben aus dem Umfeld der Autobahnpolizei Rudersdorf reagierte Bachmann blitzschnell und brachte den Falschfahrer noch vor einer möglichen Kollision zum Anhalten. Gerade auf Schnell- und Freilandstraßen können solche Situationen binnen Sekunden lebensgefährlich werden. Für die Einsatzkräfte bedeutet jeder Geisterfahrer sofort höchste Alarmbereitschaft, weil sich das Risiko schwerer Unfälle durch die hohe Geschwindigkeit beider Fahrzeuge stark erhöht.
Mehr Kontrollen und bauliche Maßnahmen geplant
Christian Kopfer von der Autobahnpolizei Rudersdorf verweist darauf, dass die Strecke künftig entschärft werden soll. Im Raum stehen Maßnahmen, die Falschfahrten auf der S7 erschweren oder schneller erkennbar machen sollen. Dazu zählen typischerweise eine bessere Beschilderung, zusätzliche Warnhinweise oder bauliche Anpassungen an neuralgischen Stellen.
Die S7 war zuletzt besonders auffällig: Im Vorjahr gehörte sie zu jenen Straßenabschnitten in Österreich, an denen Geisterfahrermeldungen gehäuft auftraten. Das Problem ist damit nicht auf einen Einzelfall beschränkt, sondern betrifft einen Abschnitt, auf dem falsches Auffahren offenbar wiederholt vorkommt.
Wie genau die geplanten Maßnahmen umgesetzt werden, ist für die Verkehrssicherheit auf der Strecke entscheidend. Denn Geisterfahrten bleiben eine der gefährlichsten Ausnahmesituationen im Straßenverkehr. Oft entscheiden Sekunden darüber, ob es bei einem Schreckmoment bleibt oder zu einem schweren Unfall kommt.









