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Egisto Ott zu mehr als vier Jahren unbedingter Haft verurteilt

Redaktionelle Szene zum Thema „Egisto Ott zu mehr als vier Jahren unbedingter Haft verurteilt“

Der frühere Verfassungsschützer Egisto Ott ist im Wiener Straflandesgericht wegen Spionage und Amtsmissbrauchs zu mehr als vier Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Die Geschworenen sprachen den Ex-BVT-Agenten am Mittwoch in mehreren Anklagepunkten schuldig, das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Nach Angaben aus dem Verfahren gab es unter anderem Schuldsprüche wegen Amtsmissbrauchs, Bestechlichkeit und Spionage. Die Verhandlung war am Vormittag geschlossen worden, danach berieten die Geschworenen über insgesamt 21 Fragen mit zahlreichen Unterpunkten. Erst nach längerer Beratung fiel das Urteil.

Ott war jahrelang im Umfeld des damaligen Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung tätig. Der Fall zählt seit Jahren zu den heikelsten Causen rund um den heimischen Nachrichtendienst, weil sich darin Fragen nach möglichen Sicherheitslücken, internen Zugriffen und dem Umgang mit sensiblen Informationen bündeln.

Mit der Verurteilung liegt nun ein erster Schuldspruch in einem Verfahren vor, das politisch und juristisch große Aufmerksamkeit ausgelöst hat. Weil das Urteil nicht rechtskräftig ist, ist offen, wie es in der Causa weitergeht.

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