Auf den Malediven sind die Leichen zweier italienischer Taucherinnen geborgen worden. Die Frauen waren nach einem Tauchgang vermisst worden, nun sollen sie nach Italien überführt werden. Die Staatsanwaltschaft in Rom ermittelt wegen Fahrlässigkeit.
Nach den vorliegenden Angaben handelt es sich um die letzten beiden Vermissten nach einem Tauchunfall vor der Inselgruppe im Indischen Ozean. Einzelheiten zum Hergang wurden zunächst nicht bekannt. Die Behörden auf den Malediven und in Italien beschäftigen sich mit der Bergung und der weiteren Überführung.
Ermittlungen in Rom
In Italien läuft bereits ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung beziehungsweise fahrlässigen Verhaltens im Zusammenhang mit dem Vorfall. Die Ermittlungen sollen klären, ob bei dem Tauchgang Fehler gemacht wurden oder Sicherheitsvorschriften verletzt worden sind.
Die Malediven sind ein beliebtes Ziel für Tauchreisen, gelten mit ihren Riffen und Strömungen aber auch als Revier, das Erfahrung und Vorsicht verlangt. Gerade bei organisierten Ausfahrten wird deshalb auf Ausrüstung, Wetterbedingungen und die Begleitung durch erfahrene Guides besonderer Wert gelegt.
Mit der Bergung der beiden Italienerinnen ist die Suche nach den Vermissten beendet. Für die Angehörigen beginnt nun die Rückführung der Leichen nach Italien und damit die formelle Aufarbeitung des Unglücks.









