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Einbrüche nehmen bei WM-Spielen deutlich zu

Redaktionelle Szene zum Thema „Einbrüche nehmen bei WM-Spielen deutlich zu“

Während der Fußball-WM steigen in Österreich die Einbruchszahlen rund um Public-Viewing-Events laut Wiener Städtische Versicherung um etwa elf Prozent. Als Grund gelten die späten Anstoßzeiten in den USA, die Einbrechern leerere Wohnungen und Häuser erleichtern.

Die Versicherung verweist damit auf ein bekanntes Muster: Wenn Spiele zu ungewöhnlichen Uhrzeiten stattfinden und viele Menschen gemeinsam vor Leinwänden oder in Lokalen mitfiebern, bleiben Wohnräume länger unbewohnt. Besonders betroffen sind nach Angaben des Versicherers jene Phasen, in denen große Teile des Publikums unterwegs sind und erst spät in der Nacht zurückkehren.

Für Österreich ist das Thema vor allem deshalb relevant, weil Public Viewing und gemeinsames Schauen bei großen Turnieren weit verbreitet sind. Gerade in den Sommermonaten wird in Städten und Gemeinden viel organisiert, was die Abwesenheit aus den eigenen vier Wänden verlängert. Der Versicherer rät deshalb indirekt zu erhöhter Vorsicht, etwa durch gesicherte Fenster und Türen sowie den Verzicht auf öffentlich sichtbare Hinweise auf längere Abwesenheiten.

Die Polizei und Versicherungsexperten warnen bei Großereignissen regelmäßig vor denselben Risiken: Aufmerksam machen sollten auch ungewöhnlich dunkle Häuser, nicht geleerte Postkästen oder über soziale Medien veröffentlichte Reise- und Treffpunktinformationen. Wer während der Spiele unterwegs ist, sollte darauf achten, dass das Zuhause nach Möglichkeit bewohnt wirkt.

Mit den Partien in den Vereinigten Staaten verschärft sich das Problem zusätzlich, weil Anpfiffe in Österreich teils tief in der Nacht oder am späten Abend liegen. Für die Einbrecher seien gerade diese Zeitfenster attraktiv, weil viele Wohnungen dann für mehrere Stunden ungeschützt bleiben. Die Wiener Städtische verweist deshalb auf einen Anstieg der Einbruchszahlen, der im Umfeld der WM erneut spürbar ausfallen dürfte.

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