Vor der kroatischen Küstenstadt Pula ist ein junger Österreicher bei einem Bootsunglück gestorben, ein weiterer Mann schwebt in Lebensgefahr. Das Boot war am Donnerstagfrüh gegen einen Wellenbrecher geprallt. Die genauen Umstände des Unfalls sind noch unklar.
Nach den vorliegenden Angaben waren die beiden jungen Männer mit dem Boot vor der Küste unterwegs, als es zur Kollision kam. Dabei erlitt einer von ihnen tödliche Verletzungen, der zweite wurde schwer verletzt und in kritischem Zustand medizinisch versorgt.
Der Unfall ereignete sich in einem Bereich vor Pula, der in der Sommersaison stark befahren ist. Warum das Boot auf den Wellenbrecher auflief, ist bislang nicht geklärt. Ob es sich um einen Navigationsfehler, einen technischen Defekt oder einen anderen Auslöser handelte, war zunächst offen.
Für Österreich ist der Fall auch deshalb relevant, weil es sich bei den Betroffenen um junge Landsleute handelt, die im benachbarten Kroatien unterwegs waren. Die Behörden vor Ort müssen nun die genaue Ursache des Unglücks rekonstruieren. Dazu dürfte auch die Lage des Bootes und die Frage, wie schnell Hilfe eintraf, eine Rolle spielen.
In der Region rund um Pula kommt es in den Sommermonaten regelmäßig zu dichtem Verkehr auf dem Wasser. Gerade bei Bootsausflügen entlang der Küste gelten Wellenbrecher, Hafenanlagen und flachere Küstenabschnitte als besonders riskant, wenn Kurs und Geschwindigkeit nicht exakt angepasst werden.








