Gegen einen Kärntner Lehrer wird wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs eines elfjährigen Mädchens ermittelt. Der Pädagoge soll sich laut den vorliegenden Angaben zweimal an dem Kind vergangen haben. Das Mädchen habe in diesem Zusammenhang bei ihm übernachtet.
Der Lehrer wurde vom Dienst freigestellt. Die Ermittlungen dauern an.
Der Fall betrifft einen besonders sensiblen Bereich, weil das mutmaßliche Opfer erst elf Jahre alt ist. In solchen Verfahren stehen neben der strafrechtlichen Aufarbeitung auch die Frage nach dem Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie dienstrechtliche Konsequenzen für die betroffene Schule im Raum.
Österreichs Strafrecht sieht bei sexuellem Missbrauch von unmündigen Minderjährigen strenge Bestimmungen vor. Ob und in welchem Umfang sich der Verdacht im laufenden Ermittlungsverfahren erhärtet, muss nun die Justiz klären.









