Ein 14-jähriger Bursche ist am Samstag mit einem aufgemotzten E-Scooter auf der Villacher Alpenstraße in Kärnten unterwegs gewesen und in einer engen Kurve gestürzt. Der Jugendliche wurde bei dem Unfall verletzt. Nach den vorliegenden Angaben war er mit dem Scooter auf der Panoramastraße unterwegs, obwohl die Strecke vor allem für den motorisierten Ausflugsverkehr bekannt ist.
Die Villacher Alpenstraße gilt als beliebte Maut- und Panoramastraße über den Dobratsch. Dass dort ein E-Scooter auftaucht, ist nach Angaben aus dem Umfeld der Betreiber ungewöhnlich. Johannes Hörl, Geschäftsführer der Villacher Alpenstraße, zeigte sich demnach verwundert über den Vorfall. Solche Geräte seien auf der Straße bisher nicht gesehen worden.
Der Unfall lenkt den Blick auch auf die rechtliche Einordnung getunter E-Scooter in Österreich. Sobald Fahrzeuge technisch verändert werden und dadurch etwa schneller fahren, als es für die jeweilige Kategorie zulässig ist, können sie aus dem üblichen E-Scooter-Rahmen fallen. Dann gelten andere Vorschriften, etwa im Hinblick auf Versicherung, Zulassung und die erlaubte Nutzung im Straßenverkehr.
Gerade auf Berg- und Panoramastraßen mit engen Kurven, Gefälle und teils unübersichtlichen Abschnitten steigt das Risiko bei solchen Fahrten zusätzlich. Für Jugendliche kommt hinzu, dass schon kleine Fahrfehler auf einer solchen Strecke schwerwiegende Folgen haben können. Der Crash zeigt damit erneut, wie riskant improvisierte Fahrten mit technisch veränderten Scootern sein können.









