In Pisweg in der Gemeinde Gurk (Kärnten) sind am Sonntagnachmittag drei Feuerwehren zu einem Waldbrand ausgerückt. Nach Angaben aus dem Einsatzumfeld hatte ein Blitz bei einem Gewitter einen Baum getroffen; das Feuer griff anschließend auf Sträucher über.
Die Florianis bekämpften den Vegetationsbrand in dem bewaldeten Gebiet, wo die Trockenheit und das Gewittergeschehen die Lage rasch verschärfen können. Zum Zeitpunkt der Meldung waren die Einsatzkräfte weiter vor Ort, um ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern.
Blitzeinschläge zählen in den warmen Monaten zu den häufigeren Auslösern von Wald- und Flurbränden. Wenn nach einem Treffer zunächst nur einzelne Glutnester entstehen, können Wind und trockenes Unterholz dafür sorgen, dass sich ein Brand binnen kurzer Zeit ausweitet. Gerade in schwer zugänglichem Gelände ist dann meist rasches Eingreifen mehrerer Wehren nötig.
Im Bezirk St. Veit an der Glan, zu dem Gurk gehört, ist die Feuerwehr bei Vegetationsbränden regelmäßig gefordert. Die Einsätze dauern oft länger als zunächst erwartet, weil Glut im Boden oder in Wurzelbereichen zurückbleiben kann. Entsprechend konzentriert sich die Arbeit nicht nur auf die sichtbaren Flammen, sondern auch auf die Nachkontrolle des betroffenen Bereichs.









