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Nach Aussetzung in Portugal: Zwei kleine Kinder wieder bei Angehörigen in Frankreich

Redaktionelle Szene zum Thema „Nach Aussetzung in Portugal: Zwei kleine Kinder wieder bei Angehörigen in Frankreich“

Zwei in Portugal in einem Wald ausgesetzte Buben im Alter von drei und fünf Jahren sind nach Frankreich zurückgebracht und dort an Angehörige übergeben worden. Die Mutter und ihr Lebensgefährte sitzen weiter in Untersuchungshaft. Gegen sie wird unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Die Kinder waren nach ihrer Aussetzung in Portugal von den Behörden betreut worden. Die Rückführung nach Frankreich markiert nun den nächsten Schritt in dem Fall, der in den vergangenen Tagen international für Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Frage nach dem Wohlergehen der Kinder, sondern auch die strafrechtliche Aufarbeitung der mutmaßlichen Taten im familiären Umfeld.

Nach den vorliegenden Angaben sollen die beiden Buben in einem Wald ausgesetzt worden sein. In Frankreich wurden sie anschließend an Angehörige übergeben. Die Mutter und ihr Partner bleiben derweil in Haft, während die Ermittler die Vorwürfe gegen das Paar weiter prüfen. Neben gefährlicher Körperverletzung steht dabei offenbar auch das Verhalten der beiden Erwachsenen gegenüber den Kindern im Fokus.

Der Fall reiht sich in eine Serie schwerer Kindeswohlgefährdungen ein, die in Europa immer wieder über die Grenzen einzelner Staaten hinaus Folgen haben. Zuständig sind nun neben den portugiesischen auch französische Stellen, weil die Kinder nach der mutmaßlichen Tat in ihr Heimatland zurückgeholt wurden. Für die Angehörigen bedeutet die Übergabe jedenfalls, dass die Buben nicht mehr in staatlicher Obhut in Portugal bleiben müssen.

Wie es mit dem Verfahren gegen die Mutter und ihren Lebensgefährten weitergeht, dürfte nun von den Ermittlungen in Frankreich abhängen. Für die Behörden steht vor allem im Vordergrund, die Umstände der Aussetzung und die vorherigen Geschehnisse im Familienkreis lückenlos aufzuarbeiten.

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