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Proteste gegen Uni-Kürzungen setzen sich in mehreren Städten fort

Redaktionelle Szene zum Thema „Proteste gegen Uni-Kürzungen setzen sich in mehreren Städten fort“

In Wien, Klagenfurt, Graz, Salzburg und Linz haben am Donnerstag erneut Tausende gegen geplante Kürzungen bei den Universitätsbudgets demonstriert. Den Auftakt hatte am Mittwoch eine Großkundgebung in Wien gemacht, bei der laut Österreichischer Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft rund 28.000 Menschen auf die Straße gingen.

Die Mobilisierung übertraf in Wien die Erwartungen der Organisatorinnen und Organisatoren deutlich: Angemeldet waren zunächst bis zu 7000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dass sich dann so viele Menschen bei großer Hitze von der Universität Wien durch die Innenstadt bis zum Bundeskanzleramt bewegten, werteten Studierendenvertreter als klares Signal gegen die Sparpläne.

Proteste an mehreren Hochschulstandorten

Am Donnerstag folgten weitere Demonstrationen in den Landeshauptstädten. Damit weitet sich der Widerstand gegen die drohenden Budgetkürzungen an den Hochschulen über Wien hinaus aus. Studierende und Hochschulvertretungen warnen seit Tagen davor, dass Einschnitte die Arbeitsbedingungen an den Unis verschlechtern und die Qualität von Forschung und Lehre beeinträchtigen könnten.

Hintergrund der Proteste sind Sparmaßnahmen im Bildungs- und Wissenschaftsbereich, die an den Universitäten für deutlichen Widerstand sorgen. Die Kundgebungen richten sich vor allem gegen die Sorge, dass die Hochschulen bei der Finanzierung zusätzlich unter Druck geraten und geplante Entwicklungen verzögert oder eingeschränkt werden könnten.

Mit den Demonstrationen in mehreren Städten erhöht die Studierendenvertretung den öffentlichen Druck auf die Bundesregierung. Ob und in welcher Form auf die Proteste reagiert wird, ist vorerst offen.

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