Bei einem Messerangriff am Bahnhof im schweizerischen Winterthur sind am Donnerstag drei Männer verletzt worden. Der mutmaßliche Täter, ein 31-Jähriger, wurde nach der Tat festgenommen. Nach Angaben aus der Schweiz hatte die Polizei den Mann wenige Tage zuvor in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.
Der Angriff ereignete sich im Umfeld des Bahnhofs, einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt im Kanton Zürich. Die Verletzten wurden medizinisch versorgt. Über ihren Zustand wurde zunächst nichts Näheres bekannt.
Die Ermittler gehen von einem Terrorakt aus. Der Mann soll mit einem Messer auf die drei Opfer eingestochen haben. Die Hintergründe der Tat blieben zunächst offen. Ob es eine Verbindung zu einer psychischen Ausnahmesituation gibt, war vorerst nicht abschließend geklärt.
Der Fall reiht sich in eine Serie von Angriffen ein, die in der Schweiz die Sicherheitslage an stark frequentierten öffentlichen Orten in den Fokus rücken. Bahnhöfe gelten als besonders sensible Bereiche, weil dort täglich viele Menschen zusammentreffen und schnelle Polizei- und Rettungseinsätze nötig sind.
Winterthur ist mit mehr als 100.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt der Schweiz und liegt unweit von Zürich. Der Bahnhof ist ein zentraler Verkehrsknoten für Pendler, Reisende und den Regionalverkehr.









