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Hagel richtete in Kärnten und dem Burgenland Millionenschäden an

Redaktionelle Szene zum Thema „Hagel richtete in Kärnten und dem Burgenland Millionenschäden an“

Das Unwetter vom Mittwoch hat in der Landwirtschaft in Kärnten und dem Burgenland Schäden in der Höhe von rund einer Million Euro verursacht. Nach ersten Erhebungen sind vor allem Ackerkulturen schwer betroffen.

Hagel, teils begleitet von kräftigen Niederschlägen, traf damit ausgerechnet jene Flächen, auf denen der Schaden oft erst mit Verzögerung sichtbar wird. Betroffen sind vor allem Kulturen im Feld, deren Ertrag durch abgeknickte Pflanzen, beschädigte Blätter oder zerstörte Fruchtansätze stark sinken kann. Für die betroffenen Betriebe bedeutet das nicht nur Einbußen bei der laufenden Saison, sondern mitunter auch zusätzliche Kosten für Nachsaat, Pflege oder Ernteausfälle.

Besonders betroffen: Ackerkulturen

Die Schäden konzentrieren sich nach den vorliegenden Angaben auf Ackerkulturen in den beiden südöstlichen Bundesländern. Dort können Hagelschläge binnen weniger Minuten große Flächen in Mitleidenschaft ziehen, weil die Pflanzen in dieser Phase des Jahres besonders empfindlich sind. Gerade in der Landwirtschaft hängt die tatsächliche Schadenshöhe oft davon ab, wie stark sich die Bestände nach dem Unwetter noch erholen.

Für Kärnten und das Burgenland ist das Ereignis ein weiterer Hinweis darauf, wie verwundbar landwirtschaftliche Produktion gegenüber Extremwetter geworden ist. Hagel zählt in Österreich zu den teuersten Wetterrisiken für die Landwirtschaft, weil er lokal begrenzt, dafür aber sehr konzentriert auftritt und ganze Ernten beeinträchtigen kann.

Die nun bezifferte Millionensumme ist ein erster Anhaltspunkt für das Ausmaß der Zerstörung. In den kommenden Tagen dürfte sich zeigen, wie groß die Einbußen in einzelnen Regionen und Kulturen tatsächlich ausfallen und welche Flächen am stärksten betroffen sind.

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